AdWords optimieren, Grundlage zur Nutzung von Google AdWords | SEO Suchmaschinen Optimierung

AdWords optimieren, Grundlage zur Nutzung von Google AdWords

In den letzten Wochen habe ich mich persönlich wieder einmal sehr intensiv mit Werbung und der Optimierung dieser beschäftigt. Dabei habe ich erneut feststellen können bzw. müssen, dass es einfach keine gute Alternative für das Monopol von Google gibt. Ich denke jeder weiß mit diesem Satz in Verbindung mit der Überschrift genau, was ich meine: Google AdWords. Im Wege meiner eigenen Erfahrungen, die ich trotz dem Ausprobieren anderer Anbieter weiterhin sammele, musste ich mich meinen Kampagnen in meinem AdWords Konto etwas intensiver widmen.

Das Ganze geschah aus dem Grunde heraus, dass ich meine Fussball Webseite weiter vermarkten möchte. Dazu benötige ich a) mehr Besucher auf meinen Seiten und b) mehr potentielle Unternehmen, die daran interessiert auf dieser Webseite Werbung zu schalten. Aus diesem Grund musste ich genau DIESEN Traffic auf irgendeine Weise generieren. Da meine Webseite eigentlich bereits viele Besucher durch die Suchmaschinen kostenlos anzieht, kam SEO als Maßnahme für mich nicht in Frage. Aber wo sollte ich die (vor allem) die möglichen Kunden herbekommen? Unternehmen anschreiben wäre zwar eine Möglichkeit dafür gewesen. ABER: Das habe ich bereits viele Male gemacht. Ich möchte nicht sagen, dass diese Maßnahme ausgeschöpft ist, nein. Jedoch ist es manchmal auch wichtig indirekte Kundenaquise zu betreiben.

Woher die Besucher nehmen?

Also habe ich eine „Hier werben“ Webseite erstellt und in die Struktur meiner Webseite eingebaut. Ich denke damit hatte ich den ersten Schritt getan, denn nun war die Landingpage auf sämtlichen Unterseiten verankert. Mittlerweile dürften das wohl schon gut und gerne über 500 Seiten sein. Dementsprechend viele Backlinks hat die Landingpage also schon bekommen. Das allein hat aber noch keinen Kunden geworben. Insofern habe ich mir überlegt, dass es eigentlich nicht möglich ist, mehr Geld zu verdienen ohne nicht zumindest ein wenig Geld dafür auf den Tisch zu legen. Also habe ich mich entschieden neben meiner bisherigen Kampagne noch eine weitere Kampagne zu starten, die sich gezielt mit dem Thema Werbung verkaufen beschäftigt.

AdWords eine neue Kampagne anlegen

Ich habe mich also in mein Kundenkonto bei Google AdWords eingeloggt und eine Kampagne mit ansprechenden Textanzeigen erstellt. Dabei habe ich mir vorher einmal die Werbung der Konkurrenz in diesem Segment zu Gemüte geführt, um die Texte ein wenig zu vergleichen und meine Texte leicht zu optimieren. Schließlich muss ich mit meinen Werbebotschaften aus der Masse herausstechen, um Klicks und damit Verkäufe zu erzielen. Damit ist die Kampagne aber noch lange nicht angelegt und vor allem auch nicht optimiert. Das war im Prinzip der kleinste Schritt in diesem Prozess.

Zeiten ändern sich

Viele unerfahrene AdWords User machen auch den Fehler und denken, dass Ihre Kampagne erstellt und fertig ist. Das kann aber schon gar nicht sein, da sich die Preise und Gegebenheiten immer wieder ändern. Also müssen Kampagnen immer wieder auf Aktualität und vor allem auf Klickpreise überprüft werden. Es ist schließlich wichtig, so weit wie möglich oben zu stehen. Damit erhält man nämlich nicht nur Traffic in Form von Impressionen und Klicks, sondern auch bessere Werte im CTR Wert, welcher von Google beim Preis mit als Grundlage herangezogen wird. Für alle denen dieser Begriff noch nicht geläufig ist: CPR heißt übersetzt Click Throug Rate, simpel und einfach also die Klickrate. Bei normaler Bannerwerbung in anderen Netzwerken beläuft sich der CPR häufig um die 1 – 2%. Bei Google ist es aber keine Seltenheit einen wesentlich höheren Wert zu erzielen durch gezielte Optimierung der Kampagnen. Das Unternehmen belohnt den Nutzer dadurch mit geringeren Preisen.

AdWords Display Anzeigen oder Suchseiten Anzeigen schalten?

Wobei ich sagen muss, dass ich vielleicht schon ein wenig zu sehr in die Materie eingestiegen bin. Es wäre eventuell sinnvoll zuerst einmal von Grund auf das AdWords Tool von Google erklären: Es gibt zwei verschiedene Modelle, um Werbung beim Google Netzwerk zu schalten. Auf der einen Seite wäre das das Display Netzwerk. Hierbei handelt es sich um den eigenen Vertriebsweg von Google und auch anderen Partnern. Diese Form der Werbung wird auf Dritten Webseiten eingebunden und nicht aber auf den Google Seiten. Zum Beispiel über das AdSense Programm, womit Webmaster durch einblenden von Textlinkwerbung ein wenig Geld mit der Homepage verdienen können. Es gibt aber noch andere Netzwerke die darin integriert sind. Doch darauf möchte ich eigentlich nicht genauer eingehen.

Auf der anderen Seite kommt dann das Suchseiten Netzwerk von Google. Hier wird die Werbung in den Suchseiten über den SERPs (Suchmaschinenergebnisseiten) oder auch neben den SERPs dargestellt. Seit neustem kann die Werbung auch unter den Ergebnissen dargestellt werden. Aber der wichtige Punkt ist halt, dass die Werbung ausschließlich bei der Suche angezeigt wird. Nun was ist der Vorteil der Suchseiten Werbung gegenüber dem Display Netzwerk? Ganz einfach: Ein Besucher, der die Google Suche anstrebt und nach einem Keyword sucht, der ist auch wirklich an diesem Thema interessiert und WILL eventuell aus freien Stücken auch etwas kaufen. Während jemand der auf Werbung im Display Netzwerk klickt, das eventuell nur spontan macht, weil die Seite sich mit dem selben Thema beschäftigt.

Die wichtigste Frage, die man sich also stellen sollte, was will ich mit der Werbung erreichen? Für den Versuch die Seite mit Besuchern zu füllen, die aktiv auf den Seiten unterwegs sind, reicht wohlmöglich die Display Werbung aus. Denn der Vorteil an dieser Art von Werbung ist der Preis. Google lässt sich die Suchmaschinen Werbung teuer bezahlen. Die Displaywerbung ist eine günstigere Variante. Oftmals kann in der Google Suche Werbung auf den Top Platzierungen bis zu 10 Euro pro Klick (natürlich nur bei bestimmten Suchbegriffen) kosten.

Die Werbenden bestimmen die Preise

Das liegt einfach an dem System, dass Google nutzt. Jede Person oder jedes Unternehmen, welche einen AdWords Zugang haben, können Werbung zu Themen anlegen und mit den Suchbegriffen Regeln festlegen. Dazu kann ein Standardgebot oder aber ein Gebot für jedes Keyword einzeln festgelegt werden. Damit überbieten sich die Unternehmen gegenseitig und der Preis um auf Seite 1 zu landen (was natürlich jeder möchte) steigt stetig. Irgendwann kann ein Keyword dann nicht unter einem bestimmten Preis ganz oben angezeigt werden.

Es hat also jeder selbst in der Hand wie weit oben die Werbung stehen soll. Aber Qualität hat halt auch ihren Preis und das nutzt Google für sein AdWords gut aus. Wobei aber auch gesagt werden muss, dass es sich durchaus lohnen kann zu einem Suchbegriff 5 Euro pro klick auszugeben. Zum Beispiel wenn mit einem Abschluss eines Vertrages ein Vielfaches verdient werden kann. So sind vor allem Suchbegriffe im Finanzbereich sehr umkämpft, z. B. Kredite.

Immer ein hohes Standardgebot am Anfang definieren

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wie optimiert man sein AdWords Konto? Ich habe also nun die Kampagnen mit Anzeigen gefüllt und entsprechenden Texten. Vorher habe ich mein Budget und das Standardgebot festgelegt. An dieser Stelle noch einmal einen guten Rat. Bitte wählen Sie kein Standardgebot von 0,20 Euro oder Dergleichen. Damit verheizen Sie die erstellte Kampagne sofort. Wählen Sie ruhig ein höheres Standardgebot, z. B. 2,50 Euro. Google bietet automatisch das geringste mögliche Gebot. Es kann also gut und gerne sein, dass Sie nur 0,50 Euro pro Klick zahlen, obwohl Sie 2,50 Euro angegeben haben. Außerdem können Sie zu einem späteren Zeitpunkt immernoch das Gebot runterschrauben oder für bestimmte Keywords manuell einstellen. Somit gehen Sie auch sicher, dass Ihre Anzeigen gleich von Anfang an gut geschalten werden. Denn haben Sie bereits frühzeitig eine sehr geringe Click Through Rate, dann steigen auch die späteren Preise und die Relevanz der Anzeigen sinkt in den Keller.

Ist die CTR später höher, dann können Sie immernoch das Gebot senken und erhalten sich trotzdem die Anzeigenschaltung. Das ist ein häufiger Anfängerfehler, den auch ich vor einigen Jahren noch gemacht habe. Aber man merkt auf jeden Fall den Unterschied, wenn die maximalen Preise direkt höher festgelegt werden.

Die richtigen Keywords finden

Der nächste Schritt wäre dann die richtigen Keywords auszuwählen für die Kampagne. Bitte beachten Sie auch hier: Die Keywords sollten unbedingt in den Anzeigentexten, wenn es geht auch in den Überschriften vorkommen. So stärken Sie gleich den Qualitätsfaktor von Google AdSense, welcher ausschlaggebend für die Schaltung der Werbung ist. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie möchten SEO Optimierungen verkaufen. Dann sollten Sie den Werbetext ungefähr wie folgt gestalten:

SEO Optimierungen?
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Das Keyword sollte nun auch der Kampagne zugeordnet werden. ABER Vorsicht: Auch hier gibt es etwas zu beachten! Google unterscheidet bei den Keyword Definitionen zwischen Suchbegriffen, die weitestgehend übereinstimmen sollen, Suchbegriffen die exakt sind und Suchphrasen, die in der Suche enthalten sein sollten. Es ist ganz wichtig, dass Sie NIEMALS weitestgehend auswählen. Viele Fragen sich nun, wie ich kann das auswählen, aber ich gebe doch nur den Suchbegriff ein und klicke auf hinzufügen? Im Grunde ist das richtig. Aber mit der Eingabe können diese Funktionen genutzt werden. So sind „normal“ eingegebene Suchbegriffe weitestgehend. Wollen Sie eine Suchphrase eingeben stellen Sie die Keywords in Anführungszeichen. (z. B. „SEO Optimierung“) Möchten Sie exakte Suchbegriffe nutzen Sie eckige Klammern. (z. B. [SEO Optimierung]) An einem Beispiel möchte ich das ganz einfach darstellen:

Tennis Schuhe

weitestgehend wird gefunden:
Tennis
Schuhe
Tennis Schuhe kaufen
Tennis Schuhe Fotos
Tennis Schläger
Hallen Schuhe

Mit Wortphrasen wird gefunden:
grüne Tennis Schuhe
Tennis Schuhe kaufen
Schuhe zum Tennisspielen

Exakt wird gefunden:
Tennis Schuhe

Sie merken also, dass es einen Unterschied machen kann, ob weitestgehend oder exakt. Weiterhin sollten Sie die mitgelieferte Funktion von Google nutzen, um Keywords die nicht gewollt sind auszuschließen. Sie könnten zum Beispiel sagen „Tennis Schuhe“-gebrauchte. Die Werbung würde dann also beim Suchbegriff gebrauchte Tennis Schuhe nicht geschalten werden!

Wie finde ich günstigere Keywords?

Es ist immer schwierig sich in die Personen hineinzuversetzen, die auf die eigene Webseite gelockt werden sollen. Ich meine, wenn man das so genau wüsste, dann wäre doch die Vermarktung gar nicht in der Form nötig oder? Es gilt also nun zu den eigenen Keyword Phrasen zu finden, die oft in der Google Suche eingegeben werden. Wie stellt man das am besten an? Ganz einfach: Google Keywordtool. Im AdWords Konto kann man, wenn man auf Keyword hinzufügen klickt auf der rechten Seite auf Keyword Tool klicken. Dort ist es möglich Keyword oder Keyword Phrasen einzugeben. Es werden dann ähnliche Keywords angezeigt, welche sich nach Wettbewerb und Suchanfragen sortieren lassen. Das hilft auf jeden Fall bei der Suche nach neuen Keywords. Natürlich sollten die Webseiten, die künftig erstellt werden, ebenfalls an diese Keywords angepasst werden, damit Google die eigene Seite auch „kostenlos“ in den Suchanfragen listet.

Keywords gefunden und in die Kampagne integriert – wie gehts weiter?

Nun das ist eine gute Frage, die berechtigt ist. Viele Webmaster lassen die Kampagne jetzt laufen und hoffen, dass es in 2 Jahren auch noch läuft. Ich kann nur sagen, dass wird es nicht! Die Kampagnen benötigen stets Überprüfung und Optimierung, weil nicht nur die Konkurrenz das macht und damit die Preise – zumindest bei Suchseiten Anzeigen – bestimmt, sondern weil auch der Rang der eigenen Anzeigen oft schwankt. Wer stets auf Seite 1 stehen will, sollte also des Öfteren im AdWords Konto nachsehen und die Klickpreise oder das Standardgebot anpassen, damit die eigene Werbung auch noch in 4 Monaten ganz oben steht und das gewünschte Ziel der Kampagne im Blickwinkel bleibt.

Aber gibt es nun noch weitere Möglichkeiten, um die Kampagnen zu optimieren? Ja, die gibt es! Es ist wichtig, besonders in der ersten Zeit die Keywords und deren Rentabilität im Auge zu behalten. Vielleicht gibt es zu bestimmten Keywords viele Suchanfragen, aber garantiert uns das auch Verkäufe, ganz bestimmt nicht. Insofern bleibt es die Aufgabe, die Kampagnen zu analysieren und zu sehen, wieviele Klicks die Anzeige erhalten hat und wie oft diese eingeblendet wird. Vielleicht macht es Sinn das eine oder andere Budget anzupassen, damit die Schaltung der Werbung häufiger geschieht. Es kann aber auch sein, dass man Preise nach unten anpassen kann. Das macht vor allem bei Display-Kampagnen Sinn. Ich zum Beispiel habe festgestellt, dass meine Keywords in den Display-Anzeigen auch zum halben Preis gut ranken und mir aber doppelt soviele Besucher bescheren. Das ist auf jeden Fall für mich ein Argument das nach unten zu setzen, zumal ich über die Display Werbung nur „Traffic“ generiere und nichts versuche zu verkaufen. Ansonsten würde ich mir das sicher noch einmal überlegen.

Um diese Analyse gut durchzuführen, ist es ratsam sich den CTR anzusehen und die Keywords mit den geringeren Werten höher ranken zu lassen, weil dort dann auf jeden Fall auch mehr Klicks erfolgen. Das senkt gleichzeitig auch den Gesamtpreis der Anzeigen, auch wenn man natürlich durch den höheren Preis trotzdem einen Aufschlag bezahlen muss. Aber dieser wird sich durch die Qualität auszahlen, zumindest wenn irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden mit den Anzeigen.

Ich bin immer der Meinung, dass man versuchen sollte die Keywords so zu optimieren, dass man dadurch einen positiven Effekt hat. Aber was machen, wenn ein Keyword gar nichts einbringen will? Schließlich kostet das Keyword jeden Tag Geld und bringt keinen Gewinn ein. Statt Monate lang an diesem Keyword immer wieder zu schrauben, sollte man lieber die Möglichkeit in Betracht ziehen sich von dem Keyword zu trennen, egal wieviele Suchanfragen dieses im Monat erzielt. Was nützt mir ein Keyword mit 10.000 Impressionen, dass nur einen CTR von 0,05% hat. Das ist einfach unterirdisch schlecht. Aber Sie sollten auch immer sehr kritisch sein. Vielleicht liegt es auch gar nicht am Keyword selbst. Vielleicht sind die geschalteten Anzeigen einfach nicht ansprechend genug? Vielleicht ist die Konkurrenz zu stark in diesem Bereich? Das sind alles Faktoren die beachtet werden sollten. Eine Patentlösung gibt es dafür leider nicht, sonst wären wir wohl alle reich.

Nun gut ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in die AdWords Optimierung mit diesen Artikel geben. Ich würde mich sehr über weitere Tipps oder Feedbacks in den Kommentaren freuen.

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